Julien Behr







Geboren in Lyon, wurde Julien Behr 2009 von der französischen Gesellschaft für Musik ADAMI in der Kategorie „Singers‘ Revelation of the Year“ ausgezeichnet und war einer der drei Nominierten in derselben Kategorie der Victoires de la musique classique 2013. Im Alter von sechs Jahren trat er dem Knabenchor der Kathedrale Lyon bei und erlangte später einen Masterabschluss in Wirtschaftsrecht an der Universitäte Lyon. Allerdings gab er seine Pläne, Anwalt zu werden, schnell auf und schloss 2010 ein Gesangsstudium am Conservatoire National Supérieur de Musique in Lyon ab.

 

Seine Leidenschaft für die Bühne – er spielte seit früher Kindheit Theater – brachte ihn schließlich zur Oper, sodass er 2009 sein Debüt beim Festival Aix-en-Provence als Orphée/ORPHÉE AUX ENFERS gab. Bald schon wurde Tamino/DIE ZAUBERFLÖTE zu einer zentralen Rolle seines Repertoires, die er unter anderem in St. Gallen, Bern, Rouen, Bordeaux, Paris, Minnesota und beim Mostly Mozart Festival in New York darstellte.

 

Zudem brachte ihn seine bisherige zum Festival d’Aix-en-Provence, an das La Fenice in Venedig Aci /ACI E GALATEA, die Opéra de Paris Arsace/BÉRÉNICE (eine Uraufführung von Michael Jarrell), an das Théâtre des Champs-Elysées, das Grand Théâtre in Luxembourg, die Opéra national de Lorraine als Don Ottavio/DON GIOVANNI, die Opéra Comique (Antonin in CIBOULETTE, Laërte in HAMLET), die Lyon Opera (Arbace in IDOMENEO, Admeto in ALCESTE) sowie an die Avignon Opera (Camille de Rossillon in LA VEUVE JOYEUSE), die Opéra national de Lorraine (Ferrando in COSI FAN TUTTE), die Opéra national du Rhin (Uraufführung von QUAI OUEST von Régis Campo, Narraboth in SALOME), die Rennes Opera (Ernesto in DON PASQUALE), nach Nizza (Tom Rakewell in THE RAKE`S PROGESS), Bordeaux (Edgardo in LUCIA DI LAMMERMOOR) sowie an die Vlaamse Opera (Fenton in FALSTAFF), die Oper Köln (Don Ottavio in DON GIOVANNIGonzalve in L’HEURE ESPAGNOLE), die Wiener Festwochen (Jaquino in FIDELIO), die Mozartwoche Salzburg, das Theater an der Wien, zum Mostly Mozart Festival in New York (Arbace in IDOMENEO) und zum Barbican Centre in London (Gonzalve in L‘HEURE ESPAGNOLE).

 

Die Saison 20/21 bringt ihn unter anderem als Tamino nach Köln, als Bénédict/BÉATRICE ET BÉNÉDICT nach Lyon sowie als Pelléas/PELLÉAS ET MÉLISANDE nach Lille und Caen. Zudem wird er als Alfredo/LA TRAVIATA in Toulon und Genève zu erleben sein und in Paris Mozarts REQUIEM in der Philharmonie Paris singen.

 

Im Laufe seiner Karriere arbeitete er mit vielen Klangkörpern zusammen wie den Les Musiciens du Louvre, Les Siècles, dem Ensemble Matheus, dem Orchestre national de Lyon, dem Orchestre national de Lille, dem Orchestre national des Pays de la Loire, dem BBC Symphony Orchestra in London, dem Mozarteumorchester in Salzburg, der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Münchner Rundfunkorchester, dem Orchestre de la Suisse Romande sowie mit Dirigenten wie Alain Altinoglu, Jean-Claude Casadesus, Charles Dutoit, Laurence Equilbey, Asher Fisch, René Jacobs,  Louis Langrée, Marc Minkowski, Raphaël Pichon, Josep Pons, Jérémie Rhorer, François-Xavier Roth, Sébastien Rouland, Leonard Slatkin, Jean-Christophe Spinosi, Nathalie Stutzmann. 

 

Seine Diskographie umfasst Pergolesis SEPTEM VERBA A CHRISTO (Harmonia Mundi, 2012) sowie Werke von Charles Koechlin (Timpani records, 2015) und L’HEURE ESPAGNOLE (BR Media 2017). Die Produktion von CIBOULETTE an der Opéra Comique ist als DVD erhältlich. Sein erstes Soloalbum „Confidence“ mit dem Orchester der Opéra de Lyon unter Pierre Bleuse wurde 2018 veröffentlicht und erhielt mehrere Preise (Diapason d’or & Qobuzissime).

 

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