Tómas Tómasson







Mit der Rolle des Tomski/PIQUE DAME hat Tómas Tómasson sein Debüt im Fach des Heldenbariton am Théâtre de la Monnaie in Brüssel gegeben. Weitere Rollen folgten, wie z.B. die Titelrolle im DER FLIEGENDE HOLLÄNDER am Théâtre de la Monnaie oder die Titelpartie in WOZZECK an der Oper Nancy.

In den letzten Spielzeiten debütiert er Wotan/RHEINGOLD und als Wotan/DIE WALKÜRE in Oviedo, Wanderer/SIEGFRIED am Grand Theatre de Geneve, Kunrad/FEUERSNOT an der Semperoper Dresden, Klingsor/PARSIFAL an der Chicago Lyric Opera und er sang Jochanaan/SALOME und DER FLIEGENDE HOLLÄNDER an der Semperoper Dresden. Neulich sang er Klingsor/PARSIFAL in der Tcherniakov´s Neuproduktion an der Staatsoper Berlin, Tomski/PIQUE DAME an der Wiener Staatsoper und an der Oper Rom sowie Telramund/LOHENGRIN an der Oper Sao Paulo, außerdem war er als Dino in der Beat Furrer´s Uraufführung LA BIANCA NOTTE an der Staatsoper Hamburg zu erleben.

Darüber hinaus sang er die Titelrolle in Reimanns KING LEAR an der Oper Budapest, Klingsor/PARSIFAL an der Staatsoper Berlin und Hans Sachs/DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG an der Komischen Oper Berlin. In der aufsehenerregenden Uraufführun des MONDPARSIFAL BETA 9-13 von Jonathan Meese bei den Wiener Festwochen sang er den Amfortas und wird diese Rolle auch bei den Berliner Festspielen singen.

Künftige Projekte umfassen unter anderem DAS WUNDER DER HELIANE in Antwerpen und Gent sowie DER FLIEGENDE HOLLÄNDER in Bari und Turin. Die Rolle des Amfortas singt er in Budapest und als Wanderer wird er an der Oper in Genf zu hören sein.

Im Verlauf seiner Karriere trat er in vielen international bedeutenden Konzert- und Opernhäusern auf, darunter Covent Garden London, Teatro alla Scala Mailand, Teatro Regio Turin, Staatsoper Berlin, Grand Théâtre de Genève, Théâtre de la Monnaie Brüssel, Teatro Real Madrid, Royal Danish Opera Kopenhagen, Teatro San Carlo Neapel, Bayerische Staatsoper München, Nederlandse Opera Amsterdam, Staatsoper Hamburg, Los Angeles Opera, San Francisco Opera und Lyric Opera of Chicago. Dabei arbeitete er u.a. mit Dirigenten wie Riccardo Muti, Daniel Barenboim, Lorin Maazel, Antonio Pappano, Andris Nelsons, Carlo Rizzi, René Jacobs und Hartmut Haenchen.

Als Bass sang er viele Rollen u.a. von Verdi, Wagner, Strauss, Puccini, Tchaikovky, Mussorgsky, Prokofiev, Monteverdi, Glass und Zemlinsky. Als Bariton interpretierte er in den vergangenen Jahren u.a. den Ruprecht/The Fiery Angel, DON GIOVANNI (Titelrolle), Jochanaan/SALOMÈ, Giorgio Germont/LA TRAVIATA, Alfio/CAVALLERIA RUSTICANA und Tonio/I PAGLIACCI, Don Alfonso/COSÌ FAN TUTTE, Conte di Luna/IL TROVATORE, RIGOLETTO (Titelrolle), Boris/LADY MACBETH OF MZENSK, MAZZEPPA (Titelrolle), Aribert Reimann´s LEAR (Titelrolle), Pizzarro/FIDELIO und Kurwenal/TRISTAN UND ISOLDE.

Im Konzertbereich sang er Verdi´s MESSA DA REQUIEM, Bach´s MATTHÄUS PASSION, Mozart´s REQUIEM, Haydn´s DIE SCHÖPFUNG, Beethoven´s IX Symphonie und Mahler´s 8. Symphonie (Pater Ecstaticus und Bariton solo).

Tómas Tómasson studierte am Reykjavik College of Music sowie am Royal College of Music in London, welches er mit Auszeichnung abschloss.

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